Torla


Die "Chirurgie" in Torla.
C.S.P.S Torla                                                                                                 (Quelle : D.Steinborn)
Die Dispensaire besteht seit 1984. Der leitende Krankenpfleger (Thierry Bosso) bestreitet die Arbeit z.Z. mit nur einer weiblichen Hygienefachkraft die das Hebammenlogement bewohnt (wenn eine neue Hebamme kommt fehlt eine Wohnung) .
Die größten Probleme ergeben sich aus der schlechten Wasserqualität, der mangelnden Hygiene und falscher Kinderernährung.  Informations- und Dokumentationsmaterial  zu diesen Problembereichen sind ein vordringlicher Wunsch, der aus eigener Kraft nicht zu erfüllen ist, da die Dispensaires  kein eigenes Budget haben.
Die Gebäude sind soweit instand; jedoch gibt es kein "Maison Isolee."
Matratzenschonbezüge fehlen, ebenso Waagen für alle Altersgruppen.
Der Medikamentenkühlschrank ist. mit Gas betrieben; Strom fehlt völlig, so daß nicht einmal das vorhandene Mikroskop benutzt werden kann.
Eine Pharmacie ist vorhanden; aber die. Medikamente sind zu teuer!



Zigla-Koulpélé 


Maternité in Zigla-Koulpélé
vorbildliche Betten - ohne Matratzen.
Dispensaire Zigla-Koulpélé                                                                                                  (Quelle : D.Steinborn)
Das Dispensaire ist recht neu, die Gebäude wurden 1990 fertiggestellt es vermittelt einen sehr aufgeräumten, gepflegten Eindruck.. Dennoch fehlt auch hier eine Isolierstation.
Es gibt keine Pharmacie; nur ein Zimmer für Medikamente.
In der Maternité fehlen Matratzen, was schwerwiegend ist, da die jährliche Entbindungsrate mit mehr als 300 ungewöhnlich
hoch ist (etwa die Hälfte aller schwangeren Frauen des Dorfes kommt zur Entbindung in die Dispensaire).. Weiterhin.fehlen.Personenwaagen, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder (nur für Säuglinge vorhanden).
Toiletten für die Patienten gibt es  nicht; die Brunnenpumpe funktioniert nicht gut.
Geleitet wird das Haus von Mr. Ouédraogo, er wird unterstützt von einer Hebamme und einer Hygienefachkraft - letztere hat keine Wohnung.
Medikamente der traditionellen afrikanischen Medizin waren dem Krankenpfleger bekannt, z.B. eines aus der Rinde des Sanga- Baumes, das die Frauen in der Gegend von Zigla-Koulpélé herstellen und verwenden.-Mit diesem Medikament hat Herr Quédraogo gute Erfahrungen gemacht.