Niaogho


Isolierstation in Niaogho

Dispensaire Niaogho                                                                                                                   (Quelle : D.Steinborn)
In (süd) westlicher Richtung von Garango am weitesten entfernt. Die Gebäude stammen  noch aus der Kolonialzeit  (47 Jahre alt) und sind teilweise sehr baufällig. Am dringensten wäre, lt. leitendem Krankenpfleger, ein neues Isolationshaus für die infektiös Kranken.
Drei der Mitarbeiter haben keine Wohnung!
Der Brunnen ist defekt.
Das Dach des Hauptgebäudes ist undicht, was in der Regenzeit problematisch ist.
Die beiden Ambulanzräume sind durch das Bevölkerungswachstum der letzten Jahrzehnte zu klein geworden.
In der Maternité fehlen Betten, Matratzen und Schonbezüge.



Ouarégou


Maternité in Ouarégou.

Dispensaire Ouarégou                                                                                                  (Quelle : D.Steinborn)
Der leitende Krankenpfleger (Oumar Paré) bewohnt das , von Ladenburg gebaute, Hebammenhaus. Seine beiden Mitarbeiter sind wohnungslos.
Es gibt kein Isolierhaus! Das führt dazu, daß Meningitis sich nach dem ersten Auftreten  epidemisch verbreitet.Um dieser Gefahr vorzubeugen werden von Zeit zu Zeit allgemeine Impfaktionen  gestartet. Das bedeutet ein enormes tägliches Arbeitspensum für die Mitarbeiter der Station.
Die Maternité und die Ambulanz sind zu klein.
In der Maternite sind zudem neue Matratzen und Schonbezüge dringend notwendig .
Es gibt kein  Blutdruckmeßgerät, zuwenig Thermometer, keine Kinderwaage (10-20 kg).
Es besteht selbst Mangel an einfachen Latexhandschuhen - die Ansteckungsgefahr mit Aids ist groß.