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Centre Médical Garango ![]() Ambulanz im Centre Médical. Centre
Médical
Garango
Das C.M. Garango ist lokales Oberzentrum für die Krankenversorgung im gesamten Partnerschaftsgebiet. Ihm obliegt die Versorgung der nachgeordneten Dispensaires und C.S.P.S. mit Medikamenten, Geld- und Sachmitteln. In seinem Krankenhaus werden die Schwerkranken aus der Region behandelt, kleinere Operationen durchgeführt, Analysen erstellt, der Ausbruch von Epidemien festgestellt und Impfaktionen gestartet. Schwerstkranke allerdings werden ins Kreiskrankenhaus Tenkodogo überstellt. In Garango werden die (Primär-)Krankenpfleger für die P.S.P. und C.S.P.S. ausgebildet. Das Centre verfügt als einziges über Transportmittel für Kranke (1 Ambulanzwagen, 1 Pritschenwagen, beide Fahrzeuge sind reparaturbedürftig und sollten ersetzt werden). Unmittelbar zum C.M. Garango gehören außer dem Krankenhaus noch das CSPS in Magourou (Secteur 5) und das Dispensaire urbain in Kayo (Secteur 6). Stationen Das Krankenhaus besteht aus 5 großen Bereichen: 1) Ambulanz und Garde (mit 2 Betten für die Nachtaufnahme von Patienten) ; 2) stationärer Bereich für die nicht ansteckend Kranken mit 30 Betten; 3) Isolierstation mit 6 Zellen mit je einem Bett ; 4) Maternité (Entbindungs-, Wöchnerinnen und Säuglingsabteilung, zzgl. einem Saal für gynäkologische Patientinnen, insgesamt 18 Betten); 5) ein Kreis mit etwa sechs traditionellen Häusern, in denen nichtinfektiöse Langzeitpatienten mit ihren Angehörigen wohnen. Die nichtärztliche Versorgung wird von den Familienangehörigen der Patienten geleistet. Dafür gibt es einen Küchenbau, der von Laval errichtet und von Ladenburg mit Energiesparherden ausgestattet wurde. Es gibt ein Laboratorium und einen kleinen Operationsraum. Die Gebäude (Baujahr 1948) sind in recht gutem Zustand; die Böden sind gefliest, die Wände gestrichen. Im Jahr 2000 wurde das Gelände gestaltet und u.a. Blumenbeete angelegt, es ergibt sich ein recht anspechender Eindruck. Die Auslastung der Bettenkapazität lag 2000 bei etwa 50%, die durchschnittliche Verweildauer der Patienten betrug 5-6 Tage. Die Umzäunung des Krankenhauses ist unvollständig, das Viehgatter am Haupteingang häufig mit Erde zugesetzt- so streunt Kleinvieh durch das Gelände des Krankenhauses. Ausstattung Alle Betten im Krankenhaus sind mit Matratzen und Schonbezügen ausgestattet. (Die 2002 von Ladenburg auf Wunsch des damaligen Arztes gelieferten Krankenhausbetten wurden nicht aufgebaut.) Viele Patienten liegen aber auf Matten oder Matratzen neben den Betten. Die ungewohnte Höhe der Betten macht Angst. Was fehlt, sind sanitäre Anlagen: Die Duschen funktionieren nicht immer und sind für Schwerkranke zu weit von den Schlafräumen entfernt. In den Krankenräumen gibt es keine Waschbecken. Das Krankenhaus wurde von Ladenburg mit einer Stromversorgungsanlage ausgerüstet die 24 V Gleichstrom und 220 V Wechselstrom produziert und damit Lampen, Mikroskope und Sterilisatoren versorgt. 56 Ventilatoren( je 90W), die von dritter Seite eingebaut wurden, haben sich als "arge Stromfresser" erwiesen und wurden von uns stillgelegt. Seit Anfang des Jahres 2000 ist das Centre an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, 2003 haben wir die Solaranlage abgebaut und an die Inspection 1 verlegt. Personal Insgesamt arbeiten im Krankenhaus 19 Personen:.1 Arzt, 1 "Major" ( Krankenpfleger mit Zusatzausbildung, übernimmt bei Abwesenheit des Arztes dessen Aufgaben); 4 Hebammen, 5 Krankenpfleger (darunter 1 Frau), 1 Laborant, 5 Hilfskräfte , 1 "Lagerist",1 Chauffeur. Eine Fortbildungen für die Krankenpflegekräfte kann z.Z. nicht finanziert werden. In 2008-09 wurden weitere Bauten errichtet die Operationen ermöglichen sollen (antenne chirurgicale). Zwei weitere Ärzte sollen dann permanent am Centre tätig sein. Bisher (2010) sind die Gebäude allerdings noch nicht eingerichtet. Bilder zum Centre Médical. |
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