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Boussouma ![]() Im Dispensaire von Boussouma Dispenaire
Boussouma
(Quelle : D.Steinborn)
Die Station aus der Kolonialzeit ist mit Krankenpflegern besetzt (Nestor Kambiré). Gravierend ist das Problem der Hospitalisation, da das alte Isolationsgebäude zerfallen ist (rechts im Bild). Ansonsten fehlen Matratzen, Matratzenschoner, Blutdruckmeßgeräte, eine Erwachsenenwaage, sowie Instrumente und Material für den kleinen Operations- und Verbandsraum. Der Mangel an Latexhandschuhen wirkt sich im Zusammenhang mi.t den Entbindungen so aus, daß die Frauen die Handschuhe in Garango kaufen müssen und dadurch oft zu spät zur Entbindung kommen. Es gibt kein Auto, keine Elektrizität (also auch keine Lampen!)! Medikamente stehen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Komtoéga
![]() Isolierstation in Komtoéga Dispenaire
Komtoéga
(Quelle : D.Steinborn)
Auch in Komtoéga stammen die meisten Gebäude aus der Kolonialzeit. Besonders die Maternité und die Isolierstation bedürfen dringend einer Renovierung. Die gesamte Anlage ist, für die in 46 Jahren stark angewachsene Bevölkerung, viel zu klein. Nur der leitende Krankenpfleger (Alassane Yago) hat ein Haus, seine beiden Mitarbeiter wohnen im Dispensaire. Pläne für den Um- und Ausbau existieren, und sind vom Staat anerkannt Geldmittel dafür gab es dafür jedoch nicht. Es fehlen Betten, Matratzen, Matratzenschonbezüge, ein neues Blutdruckmeßgerät und eine Meßlatte für Erwachsene. Der Stromerzeuger ist defekt und arbeitet nur mit halber Leistung, ein Kühlschrank kann daher nicht betrieben werden. Die Krankenpfleger von Komtoéga betreuen auch das C.S.P.S. von Samsagbo da es dort noch keine Fachkräfte gibt. |
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